2.3 Lesedidaktik

Ausgangslage:

Wissenschaftliche Texte gezielt zu lesen und auszuwerten verlangt Studierenden weit mehr ab, als die Schule durch die Lektüre einfacher Sachtexte vermitteln kann. Um Textinhalte präzise erfassen und wiedergeben zu können, müssen zentrale Inhalte von nebensächlichen unterschieden und Argumentationsstränge nachvollzogen werden. Dies macht eine Auseinandersetzung nicht nur mit den Inhalten, sondern auch der Textstruktur erforderlich, die letztlich auch dem eigenen Schreiben und Strukturieren zu Gute kommt. Darüber hinaus ermöglicht dieser distanzierende Umgang mit Texten Studierenden, eine kritische Haltung gegenüber Forschungspositionen zu entwickeln.

Der Workshop regt zum Erfahrungsaustausch über bereits angewandte Maßnahmen an. Zudem stellt er verschiedene Lesestrategien vor, die in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden können, um Studierenden Handwerkszeug für den eigenständigen Umgang mit Forschungsliteratur an die Hand zu geben. Die Lesestrategien werden exemplarisch selbst erprobt, hinterfragt und weiterentwickelt.

Mitzubringen:

zwei bis drei aktuell von Ihnen zu bearbeitende Texte, um Strategien selbst zu erproben

Inhalte:

  • grundlegende Maßnahmen zur Förderung der Lektürekompetenz
  • breites Spektrum an Lesestrategien (z.B. SQ3R/PQ4R-Methode, Markieren und Randnotizen, Textnetzwerk, reziprokes Lesen, Leseprotokoll)

Ziel:

Die Teilnehmenden können verschiedene Lesestrategien anleiten.

Referentin:

Annabel Kramp, M.A., M.Ed.

Termin:

Der nächste Termin wird im SS 2020 stattfinden.

Anmeldungen sind bis spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn über OLAT möglich:

https://olat.vcrp.de/url/RepositoryEntry/2242052128

Der Workshop wird vom Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung innerhalb des Projekts LOB: Lehren, Organisieren, Beraten angeboten.